Wissen
Checkliste: Junos-Upgrade ohne Überraschungen
Ein Junos-Upgrade ist meist Routine – wenn die Vorbereitung stimmt.
Vorher
- Release Notes lesen: Kompatibilität, bekannte Probleme und empfohlene Versionen prüfen.
- Upgrade-Pfad klären: Manche Versionen erfordern Zwischenschritte.
- Konfiguration sichern: aktuelle Konfiguration extern speichern und eine Rescue-Konfiguration anlegen (
request system configuration rescue save). - Speicherplatz prüfen: alte Dateien aufräumen (
request system storage cleanup). - Zugang sicherstellen: Konsolenzugang oder Out-of-Band-Zugang bereithalten.
- Wartungsfenster planen und Betroffene informieren.
Während
- Image auf das Gerät übertragen und die Prüfsumme kontrollieren.
- Installation starten und den Neustart planen – bei redundanten Systemen nacheinander vorgehen.
- Den Bootvorgang über die Konsole beobachten.
Danach
- Version kontrollieren (
show version). - Schnittstellen, Routing und Alarme prüfen (
show interfaces terse,show system alarms). - Funktionstests mit den wichtigsten Diensten durchführen.
- Bei Problemen: auf die vorherige Version zurückgehen (
request system software rollback, sofern unterstützt). - Änderung dokumentieren.
Die genauen Befehle und Abläufe unterscheiden sich je nach Plattform und Junos-Version – im Zweifel die Herstellerdokumentation zur jeweiligen Version heranziehen.
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